Heinrich Heine wer war er?

Jan 26th, 2012

Der 1797 geborene Dichter war einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller und Lyriker seiner Zeit. Die Liebesgedichte von Heinrich Heine und das „Buch der Lieder“ gehören zur romantischen Dichtung und verschafften dem Künstler einen Namen. Darüber hinaus betätigte Heine sich als Reiseschriftsteller. Er studierte außerdem Rechtswissenschaften und bekam 1825 den Doktorgrad in Jura verliehen. Zunächst spielt er mit dem Gedanken, sich als Rechtsanwalt nieder zu lassen.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen u.a. die „Reisebilder“. Nicht zuletzt wegen seiner kritischen Haltung gegenüber Politik und Gesellschaft war Heine schon zu Lebzeiten umstritten. Die österreichische Kaiserin Elisabeth (Sissi) liebte kurze Liebesgedichte und die kritischen Schriften des Dichters und war eine seiner größten Verehrerinnen. Heines kritische Gedichte und Essays über Politiker, Gesellschaft und Kirche, führten dazu, dass seine Werke um 1835 verboten wurden. Das gleiche Schicksal ereilte viele andere Schriftsteller seiner Zeit.

Im Jahr 1831 ließ Heine sich in Paris nieder. Er war frustriert, dass seine Schriften und Gedichte auf dem Index der verbotenen Bücher standen und sah keinen anderen Ausweg als auszuwandern. Frankreich und Paris als Weltstadt boten ein Fülle an Inspiration, dennoch sehnte er sich häufig nach seiner deutschen Heimat. Liebesgedichte von Heinrich Heine und kurze Liebesgedichte gehören auch noch heute zur populären und viel gelesenen Literatur. So zum Beispiel das Gedicht “Lehn dein Wang an meine Wang”.

Seine jüdische Herkunft war für Heine ein Problem, denn er fühlte er sich wegen seiner Religionszugehörigkeit häufig ausgegrenzt und diskriminiert. Daher verschwieg er sogar seiner französischen Ehefrau Mathilde, die er 1841 heiratete, seine jüdische Herkunft und die Ehe wurde in einer katholischen Kirche geschlossen. In den letzten Jahren seines Lebens war Heine überwiegend bettlägerig. Eine nicht eindeutig zu diagnostizierende Nervenkrankheit machte ihn weitgehend bewegungsunfähig und beinahe blind.

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